10 Tipps für das nachhaltige Reisen

 

Das Leben ist bekanntlich eine Reise. Mit unseren kleinen Tipps möchten wir euch unter die Arme greifen, den Sommer noch nachhaltiger zu gestalten!  

 

1. Heimatreisen – Schau dir Deutschland genauer an!

 

Ja, wir wissen es ja auch. Langsam hat man keine Lust mehr auf den Alltag Zuhause und würde am liebsten ganz weit weg. Also sobald es geht wird weggeflogen, richtig? Nein, das muss nicht sein. Auch Deutschland hat verborgene Highlights, die nur darauf warten, entdeckt zu werden! Und wer wirklich weg aus Deutschland möchte – die Nachbarschaft hat auch einiges zu bieten.

 

2. Fortbewegungsmittel richtig wählen: was ist möglich?

 

Keine falsche Bescheidenheit. Wir sind uns sicher, dass ihr die Strecke von Zuhause zum Bäcker auch mit dem Rad schafft ;-) überlegt euch auch vor einer weiteren Strecke: „kann ich nicht vielleicht auch die Bahn nehmen?“. Bedenkt, dass das lästige Parkplatzsuchen dadurch wegfällt – ein Totschlagargument!

 

3. Flüge kompensieren

 

Nobody’s perfect und auch wir wissen, dass es manchmal einfach keine Alternative zu einem Flug gibt. Hier könnt ihr allerdings darauf achten, eure Flüge entsprechend zu kompensieren! Mittlerweile bieten viele Fluggesellschaften diesen Service direkt bei der Buchung an.

 

4.feste Produkte mitnehmen

 

Was sollen wir dem noch hinzufügen? :-) Feste Produkte, seien es Haarpflege oder Gesichtspflege, sind nicht nur praktisch, da sie im Handgepäck keine Probleme machen (ohne Wasser hergestellt), sondern hinterlassen bei Verbrauch kein Plastik und schon gar kein Mikroplastik.

 

5. Informiert euch über das Reiseziel

 

Dieser Tipp klingt erst einmal etwas überflüssig, denn wer bucht schon blind? Aber habt ihr euch auch über die Mülltrennung vor Ort informiert? Allein diese Information beeinflusst euer Packverhalten und ihr achtet automatisch darauf, nicht zu viel Müll in eurem Urlaub zu hinterlassen.

 

6. Only leave footprints

 

Plastik am Strand ist ein Problem, welches jedem von uns bereits begegnet ist. Deswegen: Verlasst Strände, Nationalparks und andere Plätze immer sauber und nehmt euren, als auch den etwaigen Müll von anderen, wieder mit. Inzwischen organisieren viele Länder coole Beach Clean-Up Events – informiert euch vor Ort und gebt eurem Urlaubsziel an einem schönen Nachmittag etwas zurück.

 

7.Sag "Nein" zu Tierleid

 

 Besonders in Thailand aber auch in Südafrika ist es leider immer noch gängig, Tiere für Shows, Parks und Touristenattraktionen einzusperren. Die Tiere werden hier weder artgerecht gehalten noch gut behandelt. Da es in den Ländern keine Gesetze gegen Tierquälerei gibt, ist es an uns, den Touristen, hier ganz klar ein Zeichen zu setzen und um diese Attraktionen einen großen Bogen zu machen.

 

8. Wähle Unterkünfte mit ökologischem Konzept

 

 Davon gibt es inzwischen mehr, als man denkt - und zwar in vielen Ländern. Erkundige bei der Buchung, ob auf Nachhaltigkeit geachtet!

 

9. Sag „Nein“ zu All Inclusive

 

Wenn ihr euch aktiv gegen All Inclusive-Angebote entscheidet, wirkt ihr nicht nur der extremen Lebensmittelverschwendung entgegen (die Buffets werden nie leer gegessen), sondern bewegst dich aus deinem Hotel heraus, lernst Land und Leute kennen und unterstützt einheimische Bars, Restaurants und Cafés.

 

10. Respektiere den Glauben, die Sitten und die Traditionen der Kulturen deiner Reiseziele

 

Last, but not least: eigentlich selbstverständlich, aber achtet und informiert euch über die Sitten etc. in dem Land, in dem ihr Urlaub machen möchtet. Das ist nicht nur den Einheimischen gegenüber ein respektvolles Verhalten, sondern ihr setzt auch ein Zeichen, dass sich der Urlaubsort nicht an die negativen Seiten der Globalisierung anpassen muss. Beispielsweise können die Bewohner dort so weiterhin lokale Gerichte anbieten, nachhaltige Unterkünfte stellen und dadurch die Umwelt schonen.